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Paradies

Kunst der Zukunft in Bunkern und unterirdischen Räumen

Zu dem Thema "Paradies" stellen vom 2. Oktober bis 2. November 2003 über 100 internationale Künstler in der unterirdischen Bunkeranlage unter dem Alexanderplatz in Berlin aus. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, ist Teil der Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen (Rau-Putin Kulturabkommen, koordiniert vom Auswärtigen Amt) und wird vom Kulturstaatsministerium der BRD unterstützt. Sie wird von dem in Berlin und Moskau lebenden Künstler- und Kuratorenpaar Nina und Torsten Römer unter dem Dach des Künstlerprojektes MAIS und in Zusammenarbeit mit dem Verein Berliner Unterwelten e.V. organisiert.

 
Die Künstler zeigen in den drei Stockwerken des Bunkers auf 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche, die sich über insgesamt 50 Räume erstreckt, Arbeiten aus den Bereichen Installation, Performance, Fotografie, Malerei, Bildhauerei und Video. Neben zahlreichen in Berlin lebenden Künstlern reisen aus Moskau, St. Petersburg, Novosibirsk, Petrosavodsk, Kaliningrad, Warschau, Skopje, Prag, Paris, Marseille, London, Wien, Helsinki, Miami, San Franzisko, New York und verschiedenen Städten Deutschlands Künstler an. Das Ausstellungsthema wird von den beteiligten Künstlern sehr unterschiedlich angegangen.

 
Eingeleitet wird die Ausstellung durch eine Vernissage am 2. Oktober ab 20 Uhr mit zahlreichen Performances und einer abschließenden Party. Der russische Botschaftsrat Vladimir Naydenov hält eine Eröffnungsrede.

 
Jeweils an den Wochenenden (Donnerstag bis Sonntag) wird die Ausstellung dem Publikum zur Besichtigung offen stehen und sie wird begleitet von allabendlich stattfindenden Veranstaltungen in den Bereichen Film, Theater/Performance, Literatur und Musik, die in Gestalt von thematisch eingegrenzten Festivals den einzelnen Wochenenden zugeordnet sind. Sie orientieren sich am Thema der Ausstellung und werden vom Ersten Stock e. V. betreut und organisiert.

 
Eine möglichst große Interaktion mit dem Publikum ist angestrebt. So wird beispielsweise ausgehend von einer Befragung ein Publikumspreis verliehen. Es erscheint ein die Ausstellung und die Veranstaltungen dokumentierender Katalog. Im Internet die gesamte Ausstellung mit 360 Fotos von Britta Henrici abgebildet und es wird ein halbstündiger Film über die Ausstellung erstellt, der unter anderem Interviews mit den beteiligten Künstlern enthalten wird.

 
Die Ausstellung findet in der Zeit der Retrospektive Berlin-Moskau im Martin-Gropius-Bau und der Kunstmesse Art Forum Berlin statt. Beide kündigen die Paradies-Ausstellung in ihren Prospekten und Internetseiten an. Der Senat Berlin zahlt die Reisekosten für die russischen Künstler. Weitere Unterstützung kommt durch das Goethe Institut Prag, das Bundeskanzleramt Wien, das mazedonische Kulturministerium und Cynthia Broan aus New York sowie Gabriele Henkel aus Düsseldorf. Sponsoren sind Gehag, der Kaufhof und das ParkInn Hotel am Alexanderplatz.

Berlin den 05.09.03